US-Dollar (USD)

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Der amerikanische Dollar - die globale Leitwährung


Der US-Dollar (USD) ist das gesetzliche Zahlungsmittel in den Vereinigten Staaten. Er wird aber auch in einigen anderen Ländern als offizielle Währung oder Nebenwährung verwendet, zum Beispiel in Ecuador, El Salvador, Liberia, Panama, Simbabwe oder auf den Marshallinseln.


Auch wenn seine Bedeutung gegenüber anderen Währungen ein wenig abgenommen hat, gilt der US-Dollar noch immer unangefochten als die weltweit wichtigste Leit-, Transaktions- und Reservewährung. Das zeigt sich etwa daran, dass über 50 Prozent der internationalen Finanztransaktionen in US-Dollar stattfinden. Der Dollar ist aber auch die dominierende Währung im Erdölhandel („Petrodollar“).


Dollarmünzen mit Präsidentenporträts


Die Dollarmünzen werden von der United States Mint hergestellt. Beinahe durchgängig zeigen sie Porträts von ehemaligen amerikanischen Präsidenten – etwa von Abraham Lincoln, Thomas Jefferson, Franklin D. Roosevelt und John F. Kennedy. Ein Gesetz regelt, dass nur verstorbene Präsidenten auf der US-Währung dargestellt werden dürfen.


Dollarnoten werden „Greenbacks“ genannt


Für die Dollarnoten charakteristisch ist ihre grüne Farbe, weswegen sie umgangssprachlich auch „Greenback“ (Laubfrosch) genannt werden. Die Banknoten werden zwar zunehmend durch farbige Scheine ersetzt, die alten Banknoten behalten jedoch ihre Gültigkeit. Den Druck der Noten verantwortet das Bureau of Engraving and Printing.


Anders als etwa der Euro haben alle Dollarnoten – unabhängig vom Wert – die gleichen Abmessungen. Im Umlauf sind Noten bis zum Wert von 100 Dollar. Alle Noten von höherem Wert wurden 1969 zurückgezogen, gelten aber offiziell immer noch als legales Zahlungsmittel. Doch da ihr Sammlerwert den Nominalwert längst übersteigt, wird mit ihnen natürlich nicht mehr gezahlt. Besonders selten ist die 2-US-Dollar-Banknote. Von Bankautomaten wird sie nicht ausgegeben. Sie ist ein beliebtes Sammlerobjekt, das viele Amerikaner wegen ihrer Rarität noch nie in den Händen gehalten haben.


Im Zweiten Weltkrieg werden die USA wichtigste Finanzmacht der Welt


Die Entwicklung einer amerikanischen Währung nahm ihre Anfänge im späten 17. Jahrhundert, als die Massachusetts Bay Colony als erste Kolonie 1690 eigenes Papiergeld einfuhr. Im Zuge des Unabhängigkeitskrieges wurde 1775 die erste einheitliche Währung eingeführt, die „Continental Currency“. Seit 1913 sind die aktuellen Banknoten, die „Federal Reserve Notes“, im Umlauf. Bereits während des Zweiten Weltkriegs lösten die USA das Vereinigte Königreich als wichtigste Finanzmacht der Welt ab, 1944 wurde der US-Dollar gar als internationale Ankerwährung festgelegt und löste damit das britische Pfund (GBP) ab. Die Dollarparität endete jedoch 1973.


Wofür steht das Dollarzeichen?


Die Einwanderer in Nordamerika zahlten lange mit niederländischen und spanischen Zahlungsmitteln. Der Begriff Dollar entwickelte sich aus dem niederländischen „Daler“. Nicht eindeutig geklärt werden kann die Herkunft des berühmten Dollarzeichens $. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass es aus der Abkürzung „Ps.“ (für Peso) entstand. Die spanische Währung Peso wurde als „spanischer Dollar“ bezeichnet. Die Buchstaben P und S wurden dabei mit der Zeit wohl immer häufiger übereinander geschrieben – so entstand das neue Währungszeichen.


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Die Währung im Überblick


1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.


Devisenbestimmungen


Keine Beschränkungen. Die Ein- und Ausfuhr von Beträgen ab einem Gegenwert von 10.000 US$ (einschließlich Inhaberaktien, Reiseschecks, Geldanweisungen) muss deklariert werden. Achtung: In Devisenfragen gelten miteinander verwandte Personen juristisch als eine Person.